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    Fibröse Dsyplasie unterm Mikroskop…

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    Man erkennt verjüngte geflechtknöchernen Spongiosabälkchen, die teilweise wie ein Bischofstab gebogen sind. An der Oberfläche sind kaum Osteoblasten nachzuweisen. Zwischen den knöchernen Anteilen findet sich teils lockeres, teils dichtes fibröses kollagenes Bindegewebe.

    Man erkennt verjüngte geflechtknöcherne Spongiosabälkchen, die teilweise wie ein Bischofstab gebogen sind. An der Oberfläche sind kaum Osteoblasten nachzuweisen. Zwischen den knöchernen Anteilen findet sich teils lockeres, teils dichtes fibröses kollagenes Bindegewebe.

    Hauptsächlich von Fibröser Dysplasie betroffen ist die Spongiosa, die Kortikalis ist meist nur bei fortgeschrittenen Prozessen infiltriert und in Faserknochen umgewandelt. Der verdickte und aufgetriebene Knochen ist meist scharf begrenzt. Die Konsistenz fibrös-dysplastisch veränderten Knochens ist gallertartig bis schnittfest und erscheint rötlich, grau bis gelb gefärbt. Die im Vergleich zu “normalem” Knochen weiche, kalkarme Zusammensetzung ist Ursprung der für FD typischen Spontanfrakturen.

    Histologisch stellt sich die Fibröse Dysplasie in Form von dichtem, kollagenem Bindegewebe dar, gebildet durch proliferierte Fibroblasten. In diesem Gewebe finden sich unregelmäßig angeordnete, faserreiche Knochentrabekel, die sowohl gitterartig als auch länglich geschwungen in C-,Y- oder O Form vorkommen können. Diese werden allerdings nur sehr spärlich von flachen Osteoblasten belagert. Radiär in die Trabekeloberfläche eingelagerte Kollagenfasern sind ein typisches Merkmal der Fibrösen Dysplaise. Gelegentlich kommt es an ihnen zu einer gerichteten Resorption von innen nach außen (dissecting resorption). Gestalt und Häufigkeit dieser Trabekel stehen in Abhängigkeit zur Lokalisation der FD. Im Bereich des Schädels wurde ein gehäuftes vorkommen festgestellt. Osteoblastensäume finden sich wenn, eher im Randbereich der Veränderung. Zysten, osteoklastenartige Riesenzellen und Knorpelproliferate sind in Einzefällen vorzufinden.

    In der Versilberung fallen senkrecht zum Knochengewebe einstrahlende versilberte Fasern auf.

    In der Versilberung fallen senkrecht zum Knochengewebe einstrahlende versilberte, baumartige Fasern auf.

    Fibröse Dysplasie (Versilberung 200fach)

    Vergrößerung des rot-markierten Bereichs aus dem linken Bild. Deutlich zu erkennen die senkrecht, baumartig einfallenden Fasern.

    Hier eine Fibröse Dysplasie, an der Oberfläche der Spongiosabälkchen sind keine Osteoblasten zu finden.

    Hier eine Fibröse Dysplasie; An der Oberfläche der Spongiosabälkchen sind keine/wenige Osteoblasten vorzufinden.

    Gesunder Knochen, es ist deutlich zu erkennen, dass hier die Spongiosabälkchen mit Osteoblasten besetzt sind.

    Gesunder Knochen; Es ist deutlich zu erkennen, dass hier die Spongiosabälkchen mit Osteoblasten besetzt sind.